Europa

Azoren: 14 Tage – 14 Abenteuer

Mit Kindern auf den Azoren.

Die Azoren: vielfältig – unaufdringlich – natürlich

Das Achipel ist keineswegs nur was für Wanderer, Walbeobachter und Ornithologen. Es gibt zwar wenige Strände, aber so viele Möglichkeiten dem Atlantik nahe zu kommen!

Kleiner geografischer Überschlag: Die neun Inseln der Azoren heißen Floes, Corvo, Faial Pico, São Jorge, Terceia, São Miguel und Santa Maria. Sie sind nahezug vollständig vulkanischen Ursprungs.
Ca. 4 Flugstunden vom europäischen Festland entfernt liegen die kleinen Inseln mitten im Atlantik: Zwischen Flores und Neufundland in Kanada liegen 2.342 km und zwischen Santa Maria und Portugal passen 1.367 km. Der Vulkan Pico (auf Pico) ist der höchste Berg Portugals mit 2.351 m. Im Winter ist er sogar mal schneebedeckt. Das Klima wird als „gemäßigt“ bezeichnet. Wir hatten im August Sonnenschein bei 26° im Schnitt.
Zwischen den Inseln gibt es täglich mehrere Flugverbindungen und die nahe liegenden verbindet ein zügiger Fährverkehr.

Flughafen Ponta Delgarda - São Miguel - Azoren - reisenmitkids.de

Los geht’s:
Wir landen auf São Miguel, der größten Insel der Azoren, fernab von der Festlandküste (137.699 Einwohner). Der Flughafen von Ponta Delgada ist eher lütt.

Schnell stellen wir fest, dass es viele einheimische Leckerein gibt. Die Kids lieben die Maracujabrause „Kima“, die mit Coke & Co. mithalten an. Wir testen viele der leckeren Käsesorten (die Auswahl ist groß und später wird uns auch klar, warum wir so viel schwarzbunte Kühe links und rechts der Straße und auch mal auf der Straße treffen!).  Das „real local beer“ von Melo Abreu ist unser Urlaubsbier. Das gibt es auch in niedlichen 0,2l-Fläschchen. Das Nationalgericht „Bacalhau“ lassen wir unprobiert (eingesalzener, an der Sonne getrockneter Kabeljau).  Mehr zum Thema s. u.!

Auf den Azoren urlaubt es sich relativ günstig. Ein Softdrink im Restaurant kostet ca. einen Euro und ein kleines Bier in der „Kneipe“ im Stehen auch. Da macht es mal nichts, wenn der Eine sein „Kima“ schon vor dem Essen weg-ext und der Andere seinen Glas umkippt…

 

Unsere TOP 14 Ausflüge mit Kids & Teens

Die Highlights unserer Tour!
Für alle 14 Abenteuer gilt:  Es sind immer kurze Entfernungen. Das erspart uns die Frage: „Wann sind wir da?“!

Caloura

Das war unsere erste Buchung über airbnb. Alles klappt wie am Schnürchen, puh!  Die erste Unterkunft (Apartment) liegt in Caloura an der Südküste von São Miguel.

Caloura hat einen ganz besonderen und bezaubernden Felsenpool, in den wir uns alle sofort total verliebt haben! Das Becken ist nicht tief und eher für Nichtschwimmer – bei Brandung schwappt das Wasser ins Becken – so ist immer für Wasseraustausch gesorgt. Für größere Schwimmer gibt es die Möglichkeit über Badeleitern oder einen Sprung, zwischen dem Pool und der Mole zu schwimmen. Der Pool teilt sich die Bucht mit dem kleinen romantischen Fischerhafen (-> „Angelspots“).

Kurz vor dem Eingang zur Mole liegt die Bar Caloura: Eine Kneipe und nebenan ein super Fischrestaurant. Frischer Tunfisch und Barracuda liegt auf unseren Teller  – den Laden nicht links liegen lassen, auch wenn vor der Tür eine kleine Schlange steht! Im Zweifel kann man die Wartezeit nebenan auf der Mole überbrücken oder sogar kurz ins Hafenbecken oder den Felsenpool springen.

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Am anderen Ende des Ortes hat Caloura einen idyllisch am Felsen gelegenen Sandstrand. Hier gibt es direkt einen Parkplatz, Duschen und sogar einen kleinen Kiosk.

Wie überall auf den Azoren ist es trotz Hochsaison nicht voll.

Die Badeaufsicht der Azoren gilt als eine der Besten in Europa. Das spürt man auch!

Das Tal von Furnas

Per Mietwagen fahren wir vorbei am idyllischen Lagoa Furnas in den kleinen Ort „Furnas“ und finden sofort einen Parkplatz. Da fängt die Entspannung schon an. Das letzte Stück zum „Thermalbad“ gehen wir zu Fuß:
„Baden im Rostwasser“ in einem alten Schwimmbecken vor der großen Villa. Das Wasser hat konstant 38 Grad. Großer Kinder-Spaß, aber Achtung, die „Möhrchensuppe“ färbt ordentlich ab – lieber altes Badezeug anziehen. In einem Quellwasser-Becken kann man sich im Anschluss abspülen.

Direkt nebenan liegt der Terra-Nostra-Park (den Eintritt von 5,-/EW fanden wir ok). Der Park ist ein Erbe der Orangenbarone. Er wurde 1780 vom Amerikaner Thomas Hickling angelegt, der aus Boston stammte. Die Villa war sein Sommer-Party-Sitz. Bäume und Pflanzen aus allen Teilen der Erde pflanzte er hier an. Ein Park wie ein Urwald! Die Kinder schlagen sich durchs Unterholz, klettern an Palmen und hüpfen auf Steinwegen zwischen den Seerosen …

Zum Abschluss füttern wir die Koi … wobei… einen Großteil schnappen sich die Enten!  Das Futter gibt es in einem kaugummi-automaten-ähnlichen Ding direkt am Teich.

Idee für ein Fotomotiv: Kinderköpfe die aus Hortensien-Büschen gucken.

 

„Fumarolen“ und „Cozido“ und „Bolo Lêvedo“

Die Caldeiras von Furnas – überall vor sich hindampfende Fumarolen. Die Großen sind schon von weitem an den aufsteigenden Schwaden zu erkennen. Bauern bieten Maiskolben an, die in Säcken in den Quellen gekocht werden – schmeckt!

Am Seeufer des Lagoa Furnas und im Ort wird immer noch das traditionelle Eintopfgericht „Cozido“ in den heißen Quellen gegart. Familien bringen ihre Eintöpfe dorthin und diese werden von Fumarolen-Mitarbeitern in den dampfenden Erdlöchern versenkt. Man bekommt eine Erdloch-Nummer zugeteilt und kehrt nach ca. 5 Stunden zurück – Essen fertig – aus der Erde auf den Tisch!
Die Schwefeldämpfe stinken schon ein bisschen – und Achtung: Kids werden leicht unvorsichtig, weil es überall blubbert und man keine Hitze spürt – Autsch heiß!

Im Restaurant „O Miroma“ testen wir diesen Eintopf aus Schweinefleisch, Rindfleisch, Süßkartoffeln und Kohl etc. schmeckt ganz ok.

Dazu hat es uns das Bolo Lêvedo sehr angetan (Hefefladen, leicht süßlich). Das Beste haben wir in der Bäckerei von Gloria Matiz gefunden – sehr zu empfehlen und leicht zu finden. Am besten an der Straße parken und die Auffahrt hoch gehen.

 

Ponta Delgada

Die Hauptstadt von São Miquel hat ca. 30.000 Einwohner. Wir sind mittlere Kulturbanausen und schauen uns nur das süße Rathaus, die Portas da Cidate (Stadttore) und Portas do Mar an (Restaurants am Hafen).
Die weitere Stadterkundung machen wir mit dem Tuk-Tuk (E-Mobil) und schonen unsere Füße und Nerven. Auf dem Hügel der Stadt steht, laut Tuk-Tuk-Fahrer, die „Mother of Church“ von Ponta Delgada. Dort werden wir nett begrüßt (wir sind auch die einzigen Menschen weit und breit) und eingeladen auf den Glockenturm hoch zu gehen. Prächtige Aussicht auf eine tolle Stadt – man kann auch heimlich mal an die Glocke klopfen …
Neben den vielen kleinen Geschäften in der Fußgängerzone gibt es für Shopping-Willige eine übersichtliche Mall in der Stadt, in der zu unserer Zeit das angeblich letzte echte Walfänger-Boot ausgestellt war.
Wir stoppen noch kurz bei Sportausstatter „Decathlon“, um eine kaputte Angel zu ersetzen.

PS: An den Kiosken der Hafenpromenade ist das kleinste Eis riesengroß (und sehr günstig).


Lagoa Azul und Lagoa Verde

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Natur pur! Ein Highlight der Azoren: Die beiden erloschenen Krater sind von Grün überzogen. Bei Sonnenschein schimmert ein See grün und einer blau. Ein Spaziergang oder besser eine kleine Wanderung, bei der sich Wald und Hortensien-Hecken abwechseln, bringt einen zum „Miradouro do Cerado dos Freitas“. We love it! Nicht vorbei fahren, die Ausschilderung kam uns „unauffällig“ vor. Wer schlecht zu Fuß ist, kann mit dem Wagen weiter durchfahren, als man auf den ersten Blick denkt.
Auf dem Rückweg zur Straße lohnt ein Stopp am sehr idyllisch gelegenen Lagoa do Canário. Ein paar Brotkrümel locken schnell die kleinen Fische an. Auf dem letzten Stück zum Auto gibt es am Seeufer viele „Geheimwege“ im Dickicht zu erkunden.

Ein weiterer Aussichtspunkt lässt sich easy mit dem Auto erreichen, der „Vista do Rei“: Ein Wahnsinns-Blick auf die Vulkanseen und auf die grün bewachsene Ruine des Hotels „Monte Palace“. Der nie fertig gestellte Rohbau des geplanten 5-Sterne-Resorts ist ein etwas gruseliger „Spielplatz“- wir tasten uns vor, aber machen einen Rückzieher – zu spuky und zu gefährlich!
Hier oben gibt es einen richtigen Parkplatz und auch ein oder zwei Imbissstände.

Paddelspaß mit Panorama: Im Tal der Seen starten wir von dem Örtchen Sete Cidates eine Kanu-Tour. Der Rundblick ist der Hammer! Wir sind spät dran und haben den See fast für uns alleine.
Dies ist auch mit kleineren Kindern möglich! Der See ist ruhig und hat nur eine Max-Tiefe von 1,50m.
Im Restaurant Green Love in den Esplanaden sitzen wir nett, warten nur eindeutig zu lange auf unser Essen, …  irgendwann kann man ja nicht mehr zurück …

Aqua de Pau

Der kleine authentische Ort liegt oberhalb von Caloura, unserem ersten Ausgangspunkt. Er bietet uns einen Supermarkt, einen Bäcker, kleine Kneipen und so nette Azories. Wer sich interessiert, kann das  überschaubare Museum „Casa de Pescador“ besuchen –  es zeigt das Leben und den Alltag der Fischer damals. Uns hat es gefallen. Brötchen kosten übrigens € 0,15.

Am 15. August wird hier Mariä Himmelfahrt mit einer großen Prozession inkl. Straßenfest gefeiert. Über einen bunten Blumenteppich führt der Prozessionsweg durch den Ort. Die Teilnehmer tragen teils mannshohe Statuen der Schutzheiligen. Wir mischen uns unter die Einheimischen und probieren eingelegte Lupienkerne und Knusper-Hot Dogs an den Straßenständen. Zum Abschluss gibt es blaue Zuckervögel – keine Sorge, dass sind nur Zuckerstangen in vogelform.

 

Vila Franca und „Ilhéu de Vila Franca“

Vila Franca ist in jedem Fall einen Besuch wert. Es gibt dort einen netten kleinen Sandstrand und auch ein Wasserspaßbad. Besonders hervorzuheben sind aber die „Queijades da Vila“ –  kleine Kuchen, die dort hergestellt werden und die süchtig machen!

Am Hafen bekommt gibt es die, pro Tag auf ca. 500 limitierten, Tickets zu einem besonderen Schnorchelabenteuer. Das Naturschutzgebiet „Ilhéu de Vila Franca“ ist die Spitze eine Vulkans und damit ein kreisrunder natürlicher Schnorchel-Pool. Wir setzen mit dem Shuttle-Boot über … es fährt immer zwischen der Insel und dem Hafen hin und her. Wer zuerst kommt, kann einfach aufspringen, ansonsten bisschen warten (Abfahrten mind. stündl.). Und: Wenn man in dieser Region auf dem Wasser ist, immer nach Delfinen Ausschau halten!

Wer keinen Spaß am Schnorcheln hat, kann sich sonnen oder auf den Felsen herumklettern. Besser mit ausreichend Wasser und Snacks selbst versorgen, vor Ort gibt es nichts zu kaufen.
Wir warten auf Ebbe, weil das Schnorcheln dann noch mehr Spaß macht. Das Wasser ist aber ohnehin nicht tief.

Whale Watching

Vila Franca hat noch ein weiteres Abenteuer zu bieten: Wir stehen früh auf, frühstücken dort am Hafen und fahren mit dem Schlauchboot raus, um Delfine und Wale zu sehen. Der Blick vom Boot aus auf die Küste ist schon ein echtes Highlight.
Der Pottwal ist der Wal der Azoren (Balaia). Für Wale sind die Azoren wegen des Fischreichtums wie eine Raststätte auf ihrer Reise – wir sehen leider keinen. Vier Definarten dagegen kommen ganz nah an unserem Boot vorbei. Darunter auch eine Familie mit Babys, die nur ein paar Stunden alt waren.

Die Westküste mit Ponta da Ferraria und Mosteiros

Die Straße schlängelt sich an der schroffen Küste entlang, so dass für die wenigen Kilometer mehr Zeit anfällt als gedacht. Es gibt an der Strecke mehrere Picknick-Plätze an schönen Aussichtspunkten.

Das felsige Ufer mit der Ponta da Ferraria: Es ist ein Naturschwimmbecken im Gestein mit heißen Unterwasserquellen. Das Wasser hat fast konstant 28 Grad. Diese Badeangelegenheit ist sehr natürlich, die Felsen bestimmen den Pool. Rund herum spritzt das Wasser auf die zerklüfteten Lavabrocken. Das ist zum einen sehr hübsch und zu anderen bilden sich ganz viele kleine Wasserpfützen, die findige Kinder als Aquarium nutzen, um die gesammelten Tierchen und Fischchen darin zu sammeln.
Am Parkplatz auf halber Strecke gibt es eine kleine Wellness-Location, die aber Eintritt kostet (hier soll es sonntags guten Brunch geben, den wir aber nicht getestet haben).

Mosteiros – die Westspitze von São Miquel: Besonders sind die aufragenden Felsobelisken – Obelix hätte seine Freude dran! Ein kleiner Ort, der zum Schlendern einlädt. Es gibt auch mehrere Badestellen!
Die Cervejara Ilhéu ist ein Restaurant, das sehr einfach daher kommt. Es ist von Einheimischen gut besucht und das Essen ist lecker. Ziemlich unscheinbar und etwas schwer zu finden. Wer hier noch den Weg durch den Laden auf die Terrasse schafft, wird mit einem tollen Ausblick auf Mosteiros belohnt (bei Regen würden wir den Laden wohl nicht aufsuchen).

die Nordküste

Wir ziehen um von der Südküste an die Nordküste. Gespannt fahren wir zu unserer airbnb-Verabredung im kleinen Stadthaus in Ribeira Grande. Grundsätzlich ziehen wir auf Reisen lieber einmal kurz um, als ständig weitere Strecken mit dem Auto zu fahren – bei dieser Insel ist es aber fast unnötig …

Ribeira Grande

Die Brandung des Atlantiks ist an manchen Tagen „nicht ohne“! Wir erwischen so einen Tag und probieren das sichere Freibad am Ende der Promenade aus. Hier darf ohne Ende vom Beckenrand gesprungen werden!

Ansonsten gefällt uns der Strand viel besser: Praia de Santa Bárbara.
Hinten ragen die Felsen hoch und vorne tummeln sich die Surfer. Der Lavasand ist fein und dunkel. Die Strandbar „Tuká Tulá“ wird von O auf 100 unser neuer Lieblingsplatz! Hin und wieder gibt es Live-Musik und abends werden gute Cocktails an der Bar ausgeschenkt.
Direkt nebenan können Sonnenschirmchen für kleines Geld ausgeliehen werden (neben den Toiletten).

Östlich an der Uferstraße von Ribeira Grande (32 T Einwohner) liegt die Markthalle. Hier bekommt man alles, was die Azoren zu bieten haben. Was uns besonders gefallen hat: Hinten links in der Ecke ist ein „Imbiss“, der auch noch offen hat, wenn der Markt schon sauber gefegt wurde. Wir haben Bifana-Sandwich und Hot Dog mit Chips an Biertischen mit Plastik-Tischdecken gegessen und fanden es super-lecker!

Der Bäcker unseres Vertrauens liegt in der Innenstadt und heißt „A Merenda“. Er ist auch unsere Soft-Eis-Quelle.

Ananas in Europa

Unser Ziel heißt: Ananas-Plantage Arruda in Fajã de Baixo. Wie fast alles auf den Azoren ist sie klein und überschaubar und reicht genau für das Aufmerksamkeitsvolumen unserer Kinder (ca. 1 Std.).  Auf eigene Faust können wir die Gewächshäuser erkunden.

Wir lernen: Jede Pflanze blüht nur 1 x und bringt nur eine Frucht. Es dauert 12-18 Monate bis zur Ernte. Angebaut werden sie auf den Azoren nicht unter freiem Himmel, sondern in weiß gestrichenen Gewächshäusern.

São Miguel - Azoren - reisenmitkids.de

Idee für ein Fotomotiv: Auf dem Weg zur Ananasplantage befindet sich eine ungewöhnliche Stuhlreihe an einem Bahndamm (das ist wohl „Kunst am Gleis“).

Teeplantage Chá Gorreana

São Miguel - Azoren - reisenmitkids.deIch liebe schwarzen Tee! Da ist ein Besuch der Teeplantage Chá Gorreana Pflichtprogramm.
Die zwei Teeplantagen auf São Miguel sind die Einzigen in Europa! Mit viel Handarbeit an sehr alten englischen Maschinen wird hier Tee angebaut und verarbeitet. Dieser Tee hat sehr wenig Gerbsäure. Es ist kein zertifizierter Biotee, aber aufgrund des salzhaltigen Windes vom Atlantik kann auf Insektizide etc. verzichtet werden. Ich bin von dem milden Aroma begeistert. Noch heute bestelle ich meinen Tee dort!
Sonntags werden keine Führungen angeboten, aber man kann herumlaufen und alles selbst erkunden.

Wasserfall Salto do Cabrito und Caldeira Velha

Abenteuer Wasserfall: Auf einem schmalen Schotterweg geht es hinunter zum Salto do Cabrito. Ein echtes Naturerlebnis! Balancieren, klettern, Quatsch machen … unterm Wasserfall stehen und sich das Wasser auf den Kopf prasseln lassen. Jetzt noch ein Picknick auf einem der großen Steine und der Tag hat seinen Höhepunkt!

In jedem Reiseführer zu finden: die Caldeira Velha. Dieses Azoren-Natur-Highlight ist schon richtig touristisch erschlossen. Es kostet einen kleinen Eintritt und es sind Duschen, sowie Toiletten vorhanden, aber keine Gastro.
Über einen schönen Spaziergang durch viel Grün erreichen wir die verschiedenen Naturbecken. Die Fumarolen werden von den heißen Quellen erwärmt und haben unterschiedliche Temperaturen. Es lohnt sich früh zu kommen, dann ist es leerer und das Wasser hat ohnehin immer die gleiche Temperatur.

Miradouro do Navio

Der Miradouro do Navio ist ein ehemaliger Walausguck: Von hier aus erhielten die Walfänger einst das Signal zur Jagd. Heute wird dieser Ort wieder als Ausguck genutzt, jetzt für die Boote der Whale-Watching-Touren.

Der Ausblick ist wunderbar!

Idee für ein Fotomotiv: Ein Holzboot, das dicht an den Klippen steht, lässt sich für Küsten-Fotos besteigen/betreten.

Capelas

Nächstes Abenteuer: Capelas mit dem wild romantischen Fischerhafen „Porto des Pesca“. Man kann mit dem Wagen bis hinunter zum Anleger fahren. Hier ist der Weg das eigentliche Abenteuer. Die Straße an der Felswand passt genau für ein Auto. Mit genau meine ich hier auch g e n a u (besser Spiegel einklappen oder zu Fuß gehen).
Die Jugendlichen aus dem Dorf springen gekonnt von den Felsen in die Fluten. Wir baden nicht wegen der starken Brandung -und wegen des Hungers, der sonst die Stimmung kippen lässt.

Porto dos Pocos

Das Städtchen war einer der größeren Walfängerhäfen. Noch heute erinnert der Kamin der Walfabrik an die Zeit. Die rostige Winde an der Rampe zeigt wie damals die Wale an Land gezogen wurden.
Oben im Ort erinnert ein Brunnen an die Walfänger. Davor liegt der kleine Stadtgarten „Jardim Artur Amorimda Camara“, den wir für eine Eispause nutzen.

Jetzt aber Kulturpause: Im Naturschwimmbecken (Piscinas naturals) können auch kleinere Kinder planschen und schnorcheln. Früher war hier an Baden nicht zudenken, weil die Haie vom Walblut angezogen wurden.

Insel Santa Maria

Wir hatten einen Tagesausflug mit der Fähre zur kleinsten Azoren-Insel Santa Maria ganz fest auf dem Plan.
Aber Pustekuchen, wir wollten keines unserer 14 Abenteuer missen und so muss Santa Maria noch ein bisschen auf uns warten!

Das war unser Azoren-Hoch auf São Miguel!

Wer hätte das gedacht: Von wegen Insel-Hopping – wir haben nur eine Insel geschafft! Da müssen wir wohl nochmal wieder kommen …Yippihhii!

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